Ohne Rucksack 1000m hoch bis zum Gipfel und entspannt 1000m wieder runter. Fast alles Treppenstufen. Mit Bambusstöcken knieschonend.
7 Uhr Duschen – Meditation
Frühstück ist erst um 8 und recht wenig:
etwas Fladenbrot mit Kokus-Tomate-Zwiebel und etwas Papaya. Ich bitte um Brot für Unterwegs und er verkauft mir ein teures Lunchpacket, was nur zwei kleine Sandwiches mit Ei-Aufstrich sind.
8:30 gehts gleich los, aber gleich zu anfang Ganesha um Schutz bitten 🙂


In der Season muss es hier super voll sein ,der erste Kilometer ist randlos voll mit Verkaufsbuden, die jetzt alle zu sind.
Aber auch viel Buddha und andere Göttertempel und Statuen.


Am ersten Fluß nehme ich erstmal versteckt ein Bad.


Im ersten Drittel leiht mir ein netter Verkäufer einen Gehstock. In Gedenken an meine Knie nehme ich ihn an. Am nächsten Fluss finde ich an einem Wasserfall allerdings Bambus, der sich sehr viel besser zum Laufen eignet, schneide mir zwei zurecht und bringe dem Verkäufer (1km) seinen Stock zurück.

Den kleinen Gehstock bringe ich zurück
Japanische Buddha-Stupa

Fast oben teste ich die Drohne und bekomme ein Höhenwarnung – ich solle vorsichtig fliegen. Fast 2000m Hoch. Und tatsächlich schmiert mir die Drohne einmal ab und landet tief im Gebüsch! Hat etwas gedauert, bis ich sie wieder gefunden hatte. Später ist mir eingefallen, dass sie eine Funktion hat zum wieder finden. Ich hätte sie via App Piepen lassen können 🙂
Und dann finde ich tatsächlich einige Leoparden-Spuren im Beton des Weges !

Der Weg ist sehr breit und es gibt Treppenstufen bis zum Gipfel in fast 2300m Höhe. Der Aufstieg sind heute 1000m hoch und wieder runter !

Treppenstufen bis zum Gipfel

Es gibt auf dem Weg bestimmt 3 Polizeistationen, die waren jetzt natürlich umbemannt, aber in der Hochseason muss es wohl nötig sein. Später hat mir Jemand erzählt, dass es so voll ist, dass die Pilger manchal Stundenlang warten müssen, bis sie zum Gipfel durch kommen. Ich bin nur einer Handvoll anderer Touristen begegnet. Viele gehen traditionell früh um 2 Uhr los um den Sonnenaufgang vom Gipfel zu erleben.
Der Gipfel selber war etwas enttäuschend, der Tempel ist in dieser Jahreszeit geschlossen und er war in Wolken gehüllt, so dass ich keine Aussicht hatte. Und auch nicht den Fußabdruck sehen konnte.

Geschlossener Tempel auf dem Gipfel

An dem Tempel waren überall Schilder: keine Fotos und Ruhig und Still sein. Da hab ich die Drohne natürlich nicht steigen lassen. Aber etwas unterhalb schon :

Auf dem Rückweg hab ich Weisbart-Languren in den Bäumen gesehen, die springen erstaunlich weit und tief von Baum zu Baum.

Ich dachte ich könnte die Affen gut mit der Drohne beobachten, doch sie sind einfach zu schnell.

Und auch die bekannten Hutaffen

Es war noch etwas Zeit, da bin ich den Fluß etwas hoch gelaufen zu einem Wasserfall 🙂 mit der Drohne kann man gut unbekanntes Gelände auskundschaften.

Und natürlich gibt es auch hier Blutegel. Aber diesmal hatte ich die Neoprensocken an, auch um Reibung und Blasen an den Sandalen zu verhindern.

Es regnet und ich probiere meinen Regenschirm aus, der wiegt nur 100g !

Es gibt so eine Art überdachte Rastplätze für die Pilger. Offensichtlich wurden die auch zum kochen benutzt.

Ein Käfer lag hilflos auf dem Rücken und ich hab ihn umgedreht

Es wird dunkel. In der Dämerung zu wandern ist eine ganz besondere Stimmung, das licht wird so weich und sanft, das kann man schwer auf Fotos einfangen.
Die Knie haben mit hilfe der Stöcke gut durchgehalten. Manchnal hab ich etwas gemerkt in den Gelenken und bin dann um so achtsamer und vorsichtig gelaufen. Möglichst viel Gewicht auf den Stöcken.
In der Herberge Duschen – Wäsche Waschen. Schlafen 🙂

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