Duschen Yoga Meditation
Der Ayurveda Arzt macht einen profesionellen Eindruck.
Sehr ausführlicher Gesundheitsfragebogen, Er schaut sich an die Haut, Augen, Zunge, Hande und Füße, aber seine wichtigstes Diagnosekriterium scheint der Puls zu sein. Er misst bestimmt 10 Minuten und notiert sich dabei auf zwei Din A4 Formularen bestimmt über 30 verschieden Dinge.
Das Ergebnis ist die Ayurvedische Konstitution die Einteilung in die drei Doshas. Mich diagnostiziert er als Vata-Kapha und Vata ist dominant. Er erklärt mir lange ausführlich, was das bedeutet und gibt mir einen ausführlichen Ernährungsplan um die Doshas ins Gleichgewicht zu bringen. d.h. Vata und Kapha müssen gesenkt und Pitta erhöht werden. Und eine ausführliche Anweisung über sinnvolle tägliche Routinen. Die Untersuchung hat eine Stunde gedauert und 10000Rs = 30€ gekostet. In Europa kostet so etwas 60-100 €.
Er empfiehlt mir natürlich gleich eine Panchakarma Kur zum entgiften, die dauert aber mehrere Tage – mir zulange. Er bietet auch verschieden Massagen an.
Frühstück heute traditionel Fladenbrot mit Linsendal und scharfer Soße mit etwas Hühnchen. Die 5 Lite Wasser haben 2 Tage gereicht, ich kaufe mir nochmal 5L und dazu gönne ich mir Cornflakes 2L Milch und Melone 🙂
Heute geht es endlich in die Wellen, sie sind zwar nur 1m hoch aber es gibt knapp 2km von hier eine Stelle „Main Point“ wo sie schräg auf das Ufer treffen und lange fahrten erlauben. Ich leihe mir ein Board für den Rest des Tages für 1000Rs.
Und gehe nur in Badehose und Tshirt am Strand lang – keine Fotos. Das Handling mit dem Board in den Wellen geht sehr gut – durchtauchen durch die Gischt. Man muss wirklich sehr schnell paddeln um in eine Welle ein zu steigen. Ich versuche mich erst mal auf Händen und knien – das geht aber erstaunlich gut. Es ist aber auch sehr anstrengend – sehr viel Paddeln um die Start-Position zu erreichen und zu halten. Gute Wellen sind selten. Auch ist es kein richtiger Sanduntergrund, sondern so eine Art Sandkorallen, nicht wirklich hart aber es sind auch Steine dazwischen. Wenn man ins Flache getrieben wird, besser nicht mit den Füßen am Grund bremsen. Nach zwei bis drei Stunden hab ich erstmal genug und lass mich mit den Wellen zurück treiben. Hab sehr großen Durst. Das Wasser ist so warm, dass es nicht wirklich abkühlt. In der Unterkunft ist mir sogar etwas schwummerig – überhitzt ?
Sehr viel Trinken und Corn Flakes.
Ich gebe das Board zurück und mache eine Spaziergang zur nahen Lagune. Es gibt da viel so wilde(?) Wasserbüffel.

Ich hab schon gehört, dass man da manchmal Elefanten sehen kann. Hab aber nicht wirklich damit gerechnet. Der Elefant ist allerdings so weit weg, dass man ihn praktisch kaum sehen kann. Ein Fischer bietet an mich näher ran zu bringen.

Der Fischer bringt mich zum Elefanten

Ich muss ordentlich mit paddeln. Das Wasser ist sehr flach und es geht durch dichte Schwimmpflanzen. Es gibt hier sehr viele exotische Vogel. Große und kleine mit den unterschiedlichsten Schnäbeln, viel Kormorane, auch bund schillernde Eisvögel hab ich gesehen.


Wir gehen auf etwa 100m an den Elefanten ran.

Der läuft hier frei rum, wie bei uns die Rehe

Das ist nicht mal 1km von der Straße und dem Ort entfernt.
Als ich nach Krokodilen frage sagt er ja viele. Auf Nachfrage: Sie sind nicht gefährlich greifen nicht an, man sollte aber hier nicht schwimmen gehen. Wir fahren einen kleinen Flus rauf und tatsächlich liegt da ein 2-3 Meter langes Krokodil am Ufer, leider ist es schneller als meine Kamera ins Wasser verschwunden. Der Fluß ist hier nur ca 6m breit und nicht tief. Wir paddeln einfach über das Krokodil im Wasser drüber weiter den Zufluß hoch. Da steht ein Wurfnetzfischer halb im Wasser, der hat offensichtlich keine Angst vor Krokodilen.

Auf dem Rückweg an einer anderen Stelle der Lagune am Strand sehe ich noch weitere Wurfnetzfischer.

An der Straße verkaufen Fischer ihren noch lebenden Fang.

Im Sonnenuntergang laufe ich über den Strand zurück zur Herberge.

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