Diesmal mit Gepäck über 700m hoch und 1600m auf der anderen Seite wieder runter.
Zwar nur 12 km aber ich brauche den ganzen Tag. Das geht für mich nur mit Wanderstöcken!

Ich hatte ja ein bisschen Sorge ob meine Knie das noch mitmachen, deshalb gestern erst mal der Test ohne Gepäck. Das hat ganz gut funktioniert und so mache ich jetzt hier nur eine Tages – Bergwanderung.
Früh aufstehen Duschen Meditation
8:30 erst mageres Frühstück und dann gleich los. Diesmal mach ich nicht so viel Fotos und komme schneller voran.
Das ist der Fluss in dem ich gestern etwas oberhalb gebadet habe.


Gestern habe ich bei einem Buddhatempel dem alten Mönch zwei süße Zwiebacke gespendet, heute ein paar Bananen, die er aber gleich an die Affen weiter gibt.


Wo ich gestern auf dem Rückweg einen milky Tee getrunken habe mache ich nochmal eine kleine Frühstückspause mit Tee und zwei Rotti – kleine Fladenbrote. Er bäckt die nochmal für mich an und mixt dazu eine scharfe Paste mit Chili, Tomaten, Zwiebeln und Zitrone.. Das war scharf aber lecker und sättigend

Auf dem Weg sehe ich eine sehr kleine dünne Schlange 10cm lang und nur 2-3mm dick.

Vermutlich eine Blindschleiche

Den Gipfel besteige ich heute nicht nochmal und spare mir die dreihundert Höhenmeter. Es gibt einen ebenen Weg drum herum.

Aufmerksam habe ich gleich die Schlange auf dem Weg erkannt. War aber schon tot und laut Ki harmlos.

von oben
von Unten

Laut Ki auch harmlos.
Der Aufstieg von der anderen Seite ist viel länger. Es kommen mir nur eine handvoll Menschen entgegen, aber alle mit Rucksack und Schlafmatte. Sie machen die Tour in zwei Tagen. Dafür gibt es große Hallen, eine Sogar mit Feuerstelle zum Kochen.


Als der steilste Abstieg vorbei war gibt es wieder Tempelanlagen.

Kleine Pause und etwas essen am Fluß. Drohne ausprobiert. Sie fliegt ja selbständig Manöver mit Zielverfolgung und so. Sie nimmt in 4K Auflösung auf. Das ist viel zu groß für den Blog. Die selbstgesteuerten Aufnahmen, die ich mit dem Handy und der Steurung lenke, werden in dem App-Cache mit niedriger Auflösung gespeichert. Die kann ich hier verwenden. Wie ich die anderen benutzerfreundlich ohne Computer einbringe, weiß ich noch nicht.
Je weiter runter ich komme desto tropischer wird die Temperatur und auch die Vegetation. Auf dem Weg waren wilde Hühner, das es Hühner waren hab ich erst erkannt, als ich auch den bunten Hahn gesehen habe. Leider keine Fotos, aber auf einem Plakat war er abgebildet:

Wasser gibt es im oberen Bereich reichlich, alle paar hundert Meter kleine klare Bäche mit Trinkwasser. Ich hatte geplant kurz vor dem Dorf irgendwo an einem Fluss zu übernachten. Aber die letzten Kilometer gingen auf einem Bergrücken mit einem über 100m tiefen Steilhang zum Fluss. In der Dämmerung komme ich im Dorf an und höre den Fluß 🙂 und verlasse den Weg über eine kleine Teeplantage finde ich im allerletzten Sonnenlicht einen kleinen Felsen mitten im Fluss, der eben genug ist um darauf zu Schlafen. Einige kleine Pfützen wische ich weg. Unter das Mückennetz kommt noch das Schutzfließ. Und falls es Regnen sollte reicht das Tarp vermutlich über den ganzen Felsbrocken, damit das Wasser nicht über den Felsen von unten reinfließt.
Zu dunkel für Fotos. Im dunkeln noch gebadet, es gibt viele kleine Welse, die angenehm an meinen Beinen knabbern 🙂
Es wird in der Nacht tatsächlich so kalt, dass ich den Schlafsack und die Fließjacke anziehe. Und es kommt doch noch ein Tier vorbei :

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